Am Horseshoe Bend hatte die Stunde des Weitwinkels geschlagen - hier konnte das Sigma 10-20 die ganze Brennweite ausspielen. Leider hatten wir sehr trübes Wetter, sodass die Farben weniger leuchend waren als man es vom Sandstein kennt.Wer den Horseshoe Bend kennt, der weiß, wie man auf den Klippen balancieren muss, um sinnvoll fotografieren zu können. Hierbei war der Slingshot Rucksack einmal mehr eine hervorragende Hilfe: Ohne das Equipment anzulegen, konnte ich bequem Objektive wechseln, ohne einen Verlust zu riskieren. Schließlich haben Objektive die unschöne Eigenschaft, immer genau dorthin zu rollen wo sie am schnellsten kaputtgehen können :-)

Immer wieder ein Genuss: Das Pentax DA* 16-50, mit dem ca. 60-70% aller Aufnahmen entstanden sind. In 16mm Stellung schon ein Garant für extreme Perspektiven, nahe am Ultraweitwinkel.

Auch der lange Anschlag wurde oft genutzt, beispielsweise bei einem der vielen "Fotos auf die Schnelle" bei denen ohne aus dem Auto auszusteigen schnell aus dem Fenster fotografiert wurde und keine Zeit für Objektivwechsel blieb.
Während ich auf der letzten großen Reise noch mit einem einzigen sog. "Superzoom" unterwegs war, wurde die Arbeit diesmal aus die beiden damals gerade neu erhältlichen DA* Zooms aufgeteilt. Nicht nur die Lichtstärke und die Abdichtung, auch das Handling hat sich hierbei als absolut wüstentauglich erwiesen. Während im Auto die Streulichtblende weder nötig noch angenehm war (weil sperrig) war sie immer umgekehrt auf das Objektiv aufgesetzt. Das mag selbstverständlich klingen, ist es aber nicht: Bei der testweisen Nutzung von Objektiven mit dem Zoomring vorne am Objektiv war mir das nicht möglich, da ich entweder die Streulichtblende umgekehrt aufstecken konnte oder problemlos zoomen konnte. Mit dem Zoomring direkt am Bajonett war das kein Problem.
Dank Stabilisator trotz 1/30sec aus dem fahrenden Auto knackscharf: Abendstimmung aus dem Auto gesehen.

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